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künftige Bauvorhaben

Noch stehen einige Projekte an, deren Realisierung mindestens in unseren Köpfen Gestalt angenommen haben und auch in der eingangs erwähnten Dokumentation erwähnt sind.

Es betrifft dies unter anderem:

  • Ausarbeiten der zweiten Etappe der bauhistorischen Untersuchung betreffend die Siedlungsteile Überm Bach, Birch und Säss.
  • Die Sanierung der tal- und ostseitigen Fassaden Guschaheim
  • Die Wiederherstellung der Laube mit Aussenzugang und Trockenabortanlage am Neuhaus (Rainhaus).
  • Die Trennung der Wasserzuleitungen für Trinkwasser und reines Brauchwasser (Tränkebrunnen, Spülwasser), was aufgrund der Wasserführung und der Wasserqualität der neu gefassten Tschuggenquelle und der Quelle im Wald unter dem Wängli zwingend notwendig ist.

  • Die neu gefasste Quelle bei der Brunnenstube im Bereiche Mattastall bringt Wasser von bakteriologisch einwandfreier Qualität, dies in genügender Menge für den reinen Trinkwasserbedarf, nicht aber für Tränke –und Brauchwasser. Das bedingt eine zusätzliche Leitungsführung zu den entsprechenden Verbrauchsstellen.
  • Erneuerung des Umfassungsbauwerks Gartenwirtschaft (Ersatz der Eisenbahn
schwellen) durch eine Betonwandkonstruktion mit Verkleidung durch eine Bruchsteinvormauerung.

  • Erstellen einer Innentäferung samt Isolation des Tolenbortstalles.
  • Zwischenisolation der Täferung „Tanzsääli“ und Erneuerung (eventuell Ersatz) des bestehenden Eisenmantelofens.
  • Daneben gilt es nach wie vor, die bestehenden Bauten laufend zu unterhalten, was mehrheitlich durch die Vereinsmitglieder erfolgt.

Für die heute noch anstehenden Vorhaben rechnen wir, nebst den alljährlich eingesetzten Unterhalts- und Sanierungskosten, zusätzlich mit einem Grobbudget von rund Fr. 90'000.00.

All diese Projekte und Vorhaben setzen einen grossen persönlichen Einsatz unserer Mitglieder voraus. Leider ist es ein Faktum, dass auch unsere Mitglieder nicht jünger werden. Es ist uns daher ein permanentes Anliegen, jüngere Mitglieder für den Einsatz auf Guscha zu gewinnen. Erfreulicherweise scheint dies zu gelingen, denn mit jedem Jungmitglied besteht die Chance, neue Kolleginnen und Kollegen für ein Engagement zu begeistern. Wir sind auch offen für neue Formen der Mitgliedschaft und Mitarbeit.

In diesem Sinne ist unser Wille und Einsatz ungebrochen, das Werk auf Guscha weiterzuführen und die Siedlung der Nachwelt zu erhalten. Wir sind uns aber bewusst, dass diese Ziele nur mit Ihrer Hilfe und der Unterstützung weiterer Institutionen und Gönnern möglich sein wird.